Donnerstag, 25. August 2016

"Die Luna-Chroniken 1 - wie Monde so sibern" von Marissa Meyers

Die Luna-Chroniken, Band 1: Wie Monde so silbern von [Meyer, Marissa]


Inhalt: 

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht der Prinz ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die Prinz Kai unbedingt heiraten will? 
Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie in dem großen Ball, auf dem Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …


Ausgabeformat: ebook


meine Meinung:

Ich bin schon länger um diese Buchserie herumgeschlichen und habe mich nun doch getraut, mich über Netgalley um Band 1 zu bewerben - vielen Dank auch auf diesem Weg dafür.

Durch den flüssigen und spannenden Schreibstil taucht man sehr rasch in die Geschiche von Cinder ein, die aus ihrer Sicht in Ich-Form erzählt wird, mit Ausnahme einiger Kapitel dazwischen aus der Sicht anderer in dritter Person.

Das Setting erinnert mich an eine Mischung aus Science-Fiction, Traditionen aus Asien und Aschenputtel, die Autorin hat es gut geschafft, dies alles zu einer spannenden Geschichte zu verknüpfen.

Den Charakter von Cinder mochte ich sehr gerne, sie ist ein junges Mädchen, das als Cyborg gegenüber "normalen" Menschen benachteiligt wird, aber es trotzdem schafft, weiterhin Selbstvertrauen zu haben und ihren Weg zu gehen, trotz vieler Hindernisse. Ich mochte ihren kleinen Androiden Iko mit seinen sarkastischen Bemerkungen. Und ich mochte Prinz Kai sehr gerne, der seinem Land verpflichtet ist und es schafft, Cinder in einem Spagat trotzdem in seinem Leben unterzubringen und der trotz seiner kaiserlichen Pflichten einfach nur ein junger Mann ist. 

Alles in allem war das ein Buch, das mich gefesselt hat und das ich - auch dank Urlaub - in einem Tag ausgelesen hatte. Nun bin ich schon sehr gespannt auf Band 2 der Serie.

Vom mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung.




"Luca und Allegra 2 - küsse keine Capulet" von Stefanie Hasse

Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) von [Hasse, Stefanie]

Inhalt:

Heimliche Küsse, hastig geschriebene Liebesbriefchen und herzerweichende Balkonserenaden kennt Allegra höchstens aus Shakespeares Dramen, aber in der Realität ist ihr so etwas noch nie passiert. Schon merkwürdig, wenn man tagein tagaus in einem italienischen Restaurant bedient, von unzähligen Männern angesprochen wird und sich trotzdem niemals verliebt hat. Erst als ein attraktiver Neuer den Aushilfsjob im Restaurant annimmt und auch noch ihre Liebe zu »Romeo und Julia« teilt, beginnt sich eine Erinnerung in ihr zu regen, an Gefühle, die sie doch niemals hatte, und an einen Mann, den sie doch niemals kannte. Einen Mann mit eisblauen Augen, mit dem sie einst ein magisches Schicksal verband…

Ausgabeformat: ebook

meine Meinung:

Vorab danke ich Netgalley für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares.

Bereits Teil 1 konnte mich fesseln und ich war schon sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Die  Handlung selbst hat nur mehr am Rande mit Romeo und Julia zu tun, aber sie taucht immer mehr in die Welt der Götter und Mythen ein. Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, und so hat es nicht lange gebraucht, bis ich wieder in Allegras Geschichte eingetaucht bin, die sich direkt mit Ende von Band 1 fortsetzt.

Am Beginn tut sich noch recht wenig, allerdings steigert sich das dann im Laufe der Geschichte, bis es mir im letzten Viertel des Buches etwas zu rasch lief, denn es war nicht viel Gelegenheit, sich auf neue Gegebenheiten einzustellen, bevor die Handlung schon weiterging. Luca kam diesmal leider so gut wie gar nicht vor, und ich habe ihn vermisst, vor allem, weil ich angenommen hatte, dass er nun zu Allegras Rettung schreitet, nachdem es in Teil 1 umgekehrt gewesen war.

Trotzdem gibt es von mir die volle Sternenzahl, denn die Autorin hat hier so phantasievoll Shakespeare mit der Mythologie und der Gegenwart in einem tollen Schreibstil verbunden, dass ich nur so staunen konnte.








"Sons of Steel Row 1 - Stunde der Entscheidung" von Jen McLaughlin



Inhalt: 

Nach zwei Jahren im Gefängnis hat Lucas Donahue nur ein Ziel: eine Führungsposition bei den Sons of Steel Row. Doch zwei Dinge stehen ihm dabei im Weg: sein eigener Bruder, der ihn umbringen will, um selbst an die Macht zu kommen, und die Barkeeperin Heidi Greene, die er vor einer Vergewaltigung durch eine rivalisierende Gang rettet und unter seinen Schutz stellt. Nun muss Lucas nicht nur gegen sein eigen Fleisch und Blut vorgehen, sondern findet sich in einer fingierten Beziehung wieder, die sich mehr und mehr echt anfühlt ...

Ausgabeformat: ebook

meine Meinung:

Bei diesem Buch handelt es sich um Teil 1 einer Serie, die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Mir haben hier gut die Schilderung der Charaktere von Heidi und Lucas gefallen. Lucas scheint auf den ersten Blick ein richtiges A... zu sein, allerdings kristallisiert sich im Lauf der Geschichte immer mehr heraus, dass er getan hat, was er tun musste, um seiner Mutter und seinem kleinen Bruder das Überleben zu sichern. Umso mehr trifft es ihn nun, dass dieser es darauf abgesehen hat, ihn umzubringen, um selbst an die Macht zu kommen. Lucas war mir dann im gesamten sogar recht sympathisch, auch weil er versucht, gegenüber Heidi hart zu sein, es aber immer weniger schafft, seine wahren Gefühle nicht zu zeigen.
Heidi wiederum ist auf der Straße aufgewachsen und gewohnt, für sich selbst zu kämpfen. Sie tut sich sehr schwer damit, Anweisungen anzunehmen, die Lucas zu ihrem Schutz macht und die beiden krachen einige Male aneinander. 

Die Handlung wird abwechselnd aus Lucas´ und Heidis Sicht erzählt, und der Schreibstil ist flüssig. Obwohl abgesehbar und logisch, war es mir zum Teil jedoch ein wenig zu gewalttätig, im gesamten gesehen hat mir das Buch jedoch gut gefallen.



"Warte nicht für immer" von J.L. Berg



Inhalt:

Vor Jahren hat Clare Murray ihren Ehemann Ethan durch eine schwere Krankheit verloren. Sein letzter Brief an sie liegt noch immer ungeöffnet in ihrem Nachttisch. „Wenn du bereit bist“ steht in seiner markanten Handschrift auf dem Umschlag, und Clare fragt sich seit Jahren: Bereit wofür? Ethan war alles für sie, und ein Leben ohne ihn bedeutet für sie ein Leben ohne Liebe. Bis sie eines Tages dem charmanten Kinderarzt Logan Matthews begegnet. Ehe Clare sich's versieht, hat Logan ihr Herz erobert. Aber kann sie sich von Ethan endgültig verabschieden? Ein weiterer Schicksalsschlag lässt ihr keine Zeit zu überlegen, und Clare muss erkennen, dass man erst dann wirklich bereit ist, wenn man für die Liebe alles riskieren würde …


Ausgabeformat: ebook


meine Meinung:

Mich hat dieses Buch zuerst mit seinem schön gestalteten Cover angesprochen und mit seiner Inhaltsangabe.

Ich hatte befürchtet, dass es hier sehr viel um Trauerbewältigung gehen würde und um Clares Weg zu einer neuen Liebe. Zweiteres trifft zwar zu, aber obwohl natürlich auch die Trauer Clares um ihren Mann beschrieben wird, war doch die Zeit nach der Trauer, die Zeit, in der sie erkennt, dass sie weiterleben muss und es auch in Ordnung ist, eine neue Liebe zu finden, vorrangig.

Die Geschichte wird aus Clares und Logans Sicht erzählt, und dadurch fiel es mir leicht, mich in beide Personen einzufühlen.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Schilderung, wie Logan nach und nach erkennt, dass er lieben kann, dass er es auch verdient hat zu lieben, und wie sehr er sich bemüht, Clare ein neues Leben zu ermöglichen und ihr zu zeigen, wie sehr er sie liebt. Bei Clare wiederum fand ich schön, dass ihr Man zwar immer einen Platz in ihrem Herzen hat, dass das aber nicht überwiegt und sie nach vorne schaut und sich selbst auch eine neue Liebe gönnt.

Ganz bezaubernd war Clares Tochter - sie ist einfach nur entzückend und man muss sie einfach liebhaben.

Nicht ganz notwendig fand ich das Drama am Schluss, denn auch so wäre es eine wirklich tolle Geschichte gewesen. Es ist eine Geschichte, wie sie ohne weiteres auch im wahren Leben passieren könnte, und das hat mir besonders gut daran gefallen.

Alles in allem war das ein Buch über die Liebe, Trauer und Verlust und nochmal über die Liebe.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich danke Netgalley für die Zurverfügungstellung des Leseexemplares.






Sonntag, 21. August 2016

"die einzige Art, Spaghetti zu essen" von Nicole Brausendorf

Die einzige Art, Spaghetti zu essen von [Brausendorf, Nicole]

Inhalt: 

Als die siebzehnjährige Liv mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt an der Elbe zieht und eigentlich nichts als Einöde erwartet, kommt alles Schlag auf Schlag: Ihre neue Freundin Nessie wird ungewollt schwanger, und der Bad Boy Felix verliebt sich Hals über Kopf in sie. Er kutschiert sie mit seinem Motorrad, wohin sie will, tut alles, um ihr zu gefallen. Doch da gibt es noch jemanden: Leo ist Keyborder einer Coverband, und seit dem ersten Live-Auftritt der Jungs will Liv nur noch in seiner Nähe sein. Leo kann nicht glauben, dass Liv ihn wirklich liebt; er ist blind. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, aber die Widerstände gegen ihre Liebe sind groß …

Ausgabeformat: ebook

meine Meinung:

Ich habe das ebook über Netgalley entdeckt (auf diesem Weg vielen Dank dafür!) und nach der Inhaltsangabe hörte es sich nach einem interessanten Buch an, ich hatte ansonsten allerdings keine allzugroßen Erwartungen.

Was man aber zu lesen bekommt, ist ein Juwel unter Büchern. Einfühlsam erzählt die Autorin von Liv, Leander und ihren Freunden. 

Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass Liv Unsicherheiten ihre Figur betreffend hat, die ihr Leander erst im Laufe der Zeit ausmerzen kann. Sie ist schüchtern, und entwickelt trotzdem im Laufe der Handlung eine Stärke, wird erwachsen, entwickelt sich weiter, und das war ganz toll beschrieben und zu lesen. Auch Leander, der mit einer Behinderung leben muss, muss erst lernen, wirklich zu vertrauen und sich zu öffnen.

Der Schreibstil ist wirklich wunderbar - einfühlsam wird von den Problemen erzählt, die Blindheit mit sich bringt, wie Liv sich darauf einstellt, mit seiner Behinderung zu leben und welch starkes Band sich zwischen den beiden entwickelt, man konnte förmlich die Sterne zwischen den beiden funkeln sehen. 

Die eine oder andere Formulierung hat für mich nicht ganz gepasst - z.B "Liebste" - ich denke, kein junges Pärchen sagt das heutzutage noch zueinander - aber im gesamten gesehen waren dies nur winzigkleine Punkte. 

Die Charaktere - sowohl von Liv und Leander, als auch ihrer Freunde und Familie, sind allesamt so liebevoll beschrieben und gezeichnet, dass man sie einfach gernhaben musste. 

Ein wunderbares Buch über die erste Liebe, das Erwachsenwerden, über Umgehen mit einer Behinderung, und darüber, dass man im Leben manchmal ganz einfach darauf vertrauen muss, dass es richtig laufen wird und dass man nie wissen kann, was noch kommen wird.

Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle - nicht nur für junge Leute - und ich hoffe, noch viel von dieser Autorin zu lesen, die mit diesem Buch ein beeindruckendes  Erstlingswerk abgeliefert hat.


Samstag, 20. August 2016

London 2016

Von Montag bis Donnerstag haben wir einen Kurztrip nach London gemacht - und leider war er viel zu kurz, denn um London tatsächlich zu besichtigen und die Hauptattraktionen zu sehen, benötigt es viel mehr als 3 Tage.

Trotzdem haben wir viel unternommen - wir haben die Harry-Potter-Studios besichtigt, die ein wirkliches Erlebnis waren mit Originalteilen aus dem Film, vielen Infos über die Dreharbeiten und viel Zeit zum Besichtigen.

Wir haben natürlich Madame Tussauds besucht, das uns auch sehr gut gefallen hatte.

Wir haben Harrods besichtigt, das musste einfach sein :)

Und wir haben eine dreistündige Tour mit dem Hop on-Hop off-Bus gemacht, wo wir viele, viele Sehenswürdigkeiten fotografieren konnten.

Ich zeige euch hier mal unkommentiert Fotos - London war eine Reise wert, und ich würde gerne nochmal dorthin fliegen, einfach um es mal in Ruhe zu besichtigen, denn diese Stadt hat ihren eigenen Charme und hat mir wirklich gut gefallen - auch meinem Mann und den Kindern.







Kensington Gardens























Butterbier musste natürlich sein :)











die Winkelgasse












immer diese Fotobomber ;-)



















Tower Bridge







London Eye














M & M-Shop mit vier Etagen