Montag, 21. März 2016

"Black Dagger 26 - Entfesseltes Herz" von J.R. Ward


Inhalt: iAm Latimer hatte sich geschworen, seinen Bruder Trez zu beschützen – doch er konnte weder dessen Schicksal noch seine selbstzerstörerische Lebensweise voller Sex und Drogen verhindern. Bis die Auserwählte Selena in Trez’ Leben trat. Und mit ihr Liebe und Leidenschaft. Zu spät? Denn die Königin der S’Hisbe fordert Trez als Pfand für ihre Tochter. Es gibt keinen Ort, an dem er sich jetzt noch verbergen kann. Als sich eine schreckliche Tragödie ereignet, müssen Trez und sein Bruder iAm ein ultimatives Opfer bringen ...

meine Meinung: In diesem Band konzentriert sich die Handlung vorwiegend auf Trez und iAm. Trez versucht, die ihm verbleibende Zeit mit Selena zu geníeßen, während alle um ihn herum versuchen, doch noch ein Heilmittel zu finden. Währenddessen lernt iAm, der bisher im Zölibat lebte, weil er kein Interesse an Frauen weder an Männern findet, eine faszinierende Frau kennen und verliebt sich in sie - und versucht damit den Spagat, gleichzeitig auch seine Sorge um Trez und Selena zu verarbeiten. 

Dieses Buch ist sicherlich eines der traurigsten und emotionalsten für mich gewesen, und gleichzeitig eines der schönsten. Hier zeigt sich trotz der traurigen Handlung so viel Liebe, es gibt immer wieder auch schöne Momente, in denen man mit den Protagonisten lachen muss. Trez´ Gedanken, wie er sich wandelt für Selena, sind so toll beschrieben, dass ich wieder einmal staunte, wie gut die Autorin Gefühle beschreiben kann.

Ich mochte iAm und Trez von Beginn an und ich habe mich sehr gefreut, mehr von den beiden zu lesen, und ich würde mich freuen, wenn sie auch weiterhin immer wieder in den Folgebänden vorkommen.

Nebenbei tritt auch Rhage ein wenig hervor, dem es nicht so gut geht, in Vorbereitung darauf, dass sich die Autorin in den beiden Folgebänden auf ihn konzentriert.

Wie gesagt - die Geschichte um Trez und iAm ist emotional, aber trotzdem wunderschön. Mir hat dieser Band wiederum sehr gut gefallen.

Und wie immer die Info - wer die Serie lesen möchte, muss unbedingt mit Band beginnen, da die Charaktere aufeinander aufbauen und sich entwickeln.









Sonntag, 20. März 2016

"Black Dagger 25 - Gefangenes Herz" von J.R. Ward



Inhalt: Trez Latimer existiert eigentlich nicht. Er stammt aus dem Reich der Schatten und wurde noch vor seiner Geburt von seinen Eltern an die Königin der S’Hisbe verkauft, um ihrer Tochter als Liebessklave zu dienen. Trez floh nach New York. Es folgten harte Jahre und miese Jobs, doch Trez würde alles tun, um frei zu sein. Vertrauen kann er niemandem außer seinem Bruder iAm – bis die wunderschöne Auserwählte Selena in sein Leben tritt und Trez erfährt, was wahre Liebe bedeutet. Doch die Königin der Schatten vergisst nie eine Schuld …

meine Meinung: Nahtlos schließt dieser Teil an die vorherigen Bände der Serie an. Diesmal geht es um Trez und in Nebensträngen um dessen Bruder IAm, sowie um Layla, die sich hinter dem Rücken der Black Dagger weiterhin mit Xhor trifft. 

Die Geschichte ist wie immer fesselnd erzählt, und im Gegensatz zu den beiden vorigen Bänden konnte mich diese auch wieder von Beginn an in ihre Handlung ziehen. Die Geschichte von Trez und Selena ist so traurig, und man möchte so gerne helfen, sie kannten bisher keine Hilfsbereitschaft und erfahren hier nun, dass es andere gibt, die sie unterstützen und sehen, dass sie nicht alleine sind.

Auch treten hier wieder die Lesser, von denen man in den letzten beiden Bänden nicht allzuviel las, ein wenig mehr in den Vordergrund. Sehr gut gefällt mir auch die Geschichte um Xhor und Layla.

Wie immer schließt auch dieser Band mit einem Cliffhanger ab, um mit Band 26 ein Ende der Geschichte um Trez und Selena zu finden. Ich bin schon sehr gespannt darauf!



Freitag, 11. März 2016

"Riverside" von Maddie Holmes




Vorab möchte ich dem Verlag RomanceEdition für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares danken.

Inhalt: Wenn dir dein Bruder einst alles nahm, was dein Leben bedeutet hat – würdest du ihm sein Leben lassen, wenn du die Macht darüber hättest? 


Vor dieser Entscheidung steht River, seit er die Nachricht erhalten hat, dass sein Bruder mit einer schweren Schädelverletzung im Krankenhaus liegt. Rivers Unterschrift wird benötigt, um Evan zu retten. Doch das ist nicht der einzige Albtraum, der ihn in der Kleinstadt Crestwood erwartet. River muss sich mit seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Mit seiner Kindheit. Mit seinen Eltern. Mit der Frau, die er einst über alles geliebt und an seinen Bruder verloren hat. Das Schicksal hatte noch nie ein Happy End für ihn vorgesehen und auch diesmal scheint er nur verlieren zu können … (Quelle: amazon)


meine Meinung:

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Caddie und River erzählt, und es fiel mir dadurch leicht, mich in beide Charaktere hineinzuversetzen. Dazwischen gibt es immer wieder kurze Rückblicke in die Vergangenheit.

River, der vor 8 Jahren weggezogen ist, muss auf Grund des schlechten Gesundheitszustandes seines Bruders in seine Heimatstadt zurückkehren und kommt damit nicht umhin, sich den alten und zurückgelassenen Problemen zu stellen, und er muss sich mit Caddie, der Frau, die er liebte, und die sich dann für seinen Bruder entschied, auseinandersetzen. 

Rivers Emotionen sind sehr gut beschrieben, und wenn man sich ein wenig einliest, erkennt man, dass man nicht alles nur schwarz/weiß sehen kann, und dass nicht alles so ist, wie es den Anschein hat. Das hat mir an diesem Buch sehr gut gefallen - dass sich immer wieder Wendungen ergeben, mit denen man nicht rechnet, und dass Rivers und Caddies Geschichte ganz anders verläuft, als man anfangs glauben könnte. 

Auch der Charakter von Caddie ist sehr gut beschrieben, und auch bei ihr ist der Zwiespalt in der Zuneigung zu River und ihrem Mann sehr gut und nachvollziehbar geschildert. 

Ich mochte sowohl River als auch Caddie als Charakter sehr gerne - beide haben es in ihrem Leben nicht so einfach gehabt, und beide versuchen, das Beste aus der Situation zu machen, und nebenbei auch noch die Sorge um Evan zu verarbeiten. 

Auf Grund des flüssigen und spannenden Schreibstils liest sich die Geschichte sehr locker, es gibt ein paar prickelnde Sexszenen, und das hat es mir leicht gemacht, mich in die Charaktere von River und Caddie, als auch der Personen in ihrem Umfeld hineinzufühlen. 

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.








Sonntag, 28. Februar 2016

"Royals Saga 2 - Royal Desire" von Geneva Lee





Inhalt: Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt? (Quelle: bloggerportal)




Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.






meine Meinung: Band 2 schließt nahtlos an das Ende von Band 1 an. Der Schreibstil ist von Beginn an fesselnd, sodass man das Buch vor dem Ende nicht mehr aus der Hand legen mag.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Entwicklung der Beziehung zwischen Clara und Alexandra, und wie sie versuchen, sich gemeinsam allen Widrigkeiten zu stellen. Clara entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer starken Frau, die sich nicht mehr so schnell alles sagen lässt und es schafft, ihre Meinung zum Ausdruck und vor allem zur Durchsetzung zu bringen. Alexander wiederum bemüht sich sehr, seiner Dämonen der Vergangenheit Herr zu werden und sie in ebendieser ruhen zu lassen, was gar nicht so einfach ist, denn es soll sich zeigen, dass es in seinem Umkreis Personen gibt, die nicht alles auf sich beruhen lassen wollen. Gleichzeitig müssen Clara und Alexander um ihre Liebe kämpfen, unter anderem vor Alexanders Vater, der mit der Liaison gar nicht einverstanden ist.

Alles in allem konnte mich dieses Buch auf Grund der gut geschriebenen Handlung mehr von sich überzeugen, als es Band 1 getan hat. Die Entwicklung der Charaktere ist glaubwürdig und nachvollziehbar, und es hat mir wirklich gut gefallen zu beobachten, wie sehr sich vor allem Clara zu einem eigenständigen Charakter entwickelt.


Einzig die Sexszenen waren mir zu viel und teils auch viel zu vulgär geschrieben.





Samstag, 27. Februar 2016

"dem Horizont so nah" von Jessica Koch





Das Buch ist ab 14.3.2016 im Handel erhältlich. 

Inhalt: Wie viel zählt ein flüchtiges Versprechen? Wie viel Zeit muss vergehen, bis der Schmerz nachlässt? 
Wie viel muss passieren, bis du den Glauben an die Menschheit verlierst? 
Jessica ist jung, liebt das unkomplizierte Leben und hat Aussichten auf eine vielversprechende Zukunft. Als sie eines Abends das Haus verlässt, ahnt sie nicht, dass sie ihrer großen Liebe begegnen wird. Sie ahnt nicht, dass diese Begegnung ihr gesamtes Weltbild verändert. Und vor allem ahnt sie nicht, dass sie schon bald vor der schwerwiegendsten Entscheidung ihres Lebens stehen wird. 
Die Autorin erzählt von einem Leben zwischen Optimismus, Hoffnung und Angst. Offen, ehrlich und mit Weitsicht erzählt sie eine tiefsinnige Geschichte und bringt dabei mehr als nur ein Tabuthema zur Sprache


Leseprobe:

„Du hättest es mir sagen müssen!“ Ich schrie ihn immer noch an. „Das weiß ich selbst.“ 
Wie oft hatte er im Verlauf dieses Abends schon geseufzt? Vorsichtig legte er seinen Arm um mich. 
„Darf ich?“ Er fragte sogar. Schütteln hätte ich ihn müssen wegen dieser Frage, und mich erst recht an ihn kuscheln, aber ich merkte, wie ich mich unter dem Gewicht seines Armes versteifte. Zum ersten Mal fühlte ich mich unwohl in seiner Nähe, wollte raus aus seinem Bett, weg von ihm. 
Danny spürte mein Unbehagen sofort und zog seinen Arm zurück. 
„Du kannst gehen, wenn du willst.“ Er sprach ruhig und gefasst. 
Jede Faser meines Körpers war angespannt, bereit zur Flucht. Ich fühlte mich wie eine zurückgezogene Sprungfeder. 
Lauf, riet mir meine innere Stimme. Mein körpereigenes Warnsystem schrillte und blinkte in allen Farben. Hektisch sah ich mich im Raum um und wog meine Chancen zur Flucht ab. 
„Du kannst gehen“, wiederholte Danny. „Es ist okay.“ Das war mein Signal. Ein besseres Stichwort würde ich nicht bekommen. Viel zu schnell sprang ich auf und hastete in den Flur. Danny folgte mir und blieb mit verschränkten Armen in einiger Entfernung stehen. Seine Miene war ausdruckslos, verriet nichts darüber, was in seinem Inneren vorging. 
„Es ist in Ordnung, wenn du gehst. Aber du darfst keine Angst haben. Wirklich nicht.“ 
Entsetzt stellte ich fest, dass meine Hände wie Espenlaub zitterten, als ich in meine Turnschuhe schlüpfte und meine Handtasche vom Haken nahm. 
Für eine Sekunde blieb ich stehen und sah ihn noch mal an. Ich wollte irgendetwas sagen, aber mir fiel nichts Passendes ein. 
„Du kannst deine Sachen am Montag holen, wenn ich im Trainingscenter bin, dann musst du mir nicht begegnen“, sagte Danny leise und machte eine Bewegung auf mich zu. Er streckte eine Hand aus, und unwillkürlich zuckte ich heftig zusammen. Er lachte leise, ein freudloses Lachen. Ich begriff, dass er nur hinter mir nach der Türklinke gegriffen hatte, und plötzlich war mir mein Verhalten peinlich. 
Danny öffnete für mich die Wohnungstür. „Soll ich dich nach Hause bringen? Du bist so durch den Wind. Ich kann dir morgen früh zusammen mit Simon deinen Wagen vor die Tür stellen.“ 
Ohne ihm eine Antwort zu geben, schlüpfte ich an ihm vorbei, sorgsam darauf bedacht, ihn nicht zu berühren, rannte aus der Wohnung, den kurzen, gefliesten Gang entlang, und stürmte schließlich aus dem Haus. Noch im Rennen öffnete ich mit der Zentralverriegelung mein Auto und ließ mich keuchend auf den Fahrersitz fallen. Erst beim dritten Versuch gelang es mir, das Auto zu starten. Mit quietschenden Reifen, was mir nie gelungen wäre, wenn ich es beabsichtigt hätte, fuhr ich aus der Parklücke. Meine Hände waren so nass vom Schweiß, dass sie am Lenkrad abrutschten. Das Radio auf volle Lautstärke gedreht, beide Seitenscheiben weit geöffnet, manövrierte ich den Mercedes auf die Landstraße. Ich ärgerte mich wahnsinnig über den Gegenverkehr, der mir andauernd Lichthupe gab, bis ich bemerkte, dass ich ohne Licht fuhr. Mein Handy piepste. Während der Fahrt zog ich es aus meiner Handtasche und las die Nachricht: 

Schreibe mir bitte ganz kurz eine SMS, wenn du zu Hause bist. 
Möchte nur wissen, dass du heil heimgekommen bist. 
Mache mir Sorgen. Danke. 

Ich fing hysterisch an zu lachen. Der Typ hatte vielleicht Nerven. Am liebsten hätte ich mein Handy samt Nachricht aus dem Fenster geworfen. 
Im letzten Moment riss ich das Steuer herum und konnte gerade noch verhindern, dass ich von der Straße abkam. 
Verdammt. Vielleicht sollte ich so wirklich nicht Auto fahren. 
Ich steuerte den nächsten Rasthof an, ließ den Wagen quer über zwei Parkplätzen stehen und stürmte aus dem Auto. Ziellos rannte ich in die Dunkelheit. Mein Kopf drohte zu explodieren aufgrund der ganzen Informationen, die zu verarbeiten ich nicht in der Lage war. Danny hatte mir so viel erzählt in dieser Nacht, so viel von sich preisgegeben, was ihm nicht leichtgefallen war, und ich ließ ihn einfach allein. 
Schlagartig wurde mir bewusst, dass ich rennen konnte, so schnell ich es vermochte, dass ich mit dem Auto bis nach Alaska fahren oder mich im hintersten Winkel der Erde verstecken konnte. Dieser Alptraum würde mich immer einholen. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann würde er mich kriegen. Ich blieb stehen und stützte meine Hände auf die Knie. 
Denk nach, Jessica, denk nach!



meine Meinung:

Vorab danke ich dem Feuerwerke-Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

Ich wurde vor Erhalt des Buches bereits "gewarnt", dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt und dass es sehr emotional ist.
Ich habe nun das Buch in zwei Tagen ausgelesen. Was soll ich dazu sagen? Es fällt mir sehr schwer, hier die richtigen Worte zu finden, eben weil es eine wahre Geschichte ist, und ich hoffe, dass ich mit den nachfolgenden Worten vermitteln kann, was ich beim Lesen empfunden habe. Und es kann durchaus passieren, dass ich hier noch die eine oder andere Zeile hinzufüge, wenn mir noch etwas einfällt ;-)

Das ganze Buch ist in einem wirklich guten Schreibstil verfasst und man merkt auch, dass die Autorin hier eine wahre Begebenheit erzählt, man liest es in jeder Zeile, dass sie das selbst erlebt hat. Es ist schlimm, über Dannys Kindheit zu lesen in dem Bewusstsein, dass sowas wirklich passiert ist und überall auf der Welt sicherlich noch immer passiert. Dass er, egal, was er tut, diese Vergangenheit niemals abschütteln kann und sie ihn immer verfolgen wird. Dass er erst schaffen muss zu vertrauen, um wirklich lieben zu können, und dass es so viele Menschen gibt, die andere verurteilen, ohne etwas über sie zu wissen, warum sie so sind, wie sie sind. Mir standen nicht nur einmal die Tränen in den Augen - vor Zorn über die Ungerechtigkeit, aus Trauer über die passierten Dinge, aus Rührung, weil Danny und Jessica trotzdem ihre Liebe zueinander immer wieder neu beweisen, festigen und vertiefen. Und man liest in diesem Buch auch, wie sehr das alles auch Jessica beeinflusst, wie sie erwachsen wird, trotz allem jedoch den Mut und die Zuversicht nicht verliert, wie sie das auch Danny vermittelt und ihm eine Stütze ist. 

Ich möchte auch gar nichts über den Inhalt schreiben, was über den Klappentext hinausgeht. Für mich war es ein Buch, das mich emotional tief getroffen hat, das nachdenklich macht, das einem bewusst macht, dass man nicht immer in einer Schiene denken sollte, auf andere Menschen auch zugehen sollte, um sie kennen zu lernen. Und dass man das tut, das hat die Autorin sehr gut geschafft anzuregen. 

Vielen Dank für dieses Buch und Jessica - vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst!


Mittwoch, 24. Februar 2016

"Black Dagger 24 - Königsblut" von J.R. Ward



Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares.

Inhalt: Wrath, Sohn des Wrath, ist nicht nur der mächtigste Krieger der Black Dagger, er ist auch der rechtmäßige König der Vampire. Nach jahrhundertelangen Kämpfen mit seinen Feinden ist er nun endlich bereit, sein Erbe anzutreten. Unterstützt wird er dabei von der schönen Beth, seiner einzig wahren Liebe. Sie gibt ihm die Kraft, die Krone zu tragen. Doch die Feinde der Black Dagger sind nicht endgültig besiegt, und ausgerechnet Beth wird im Kampf gegen seine Widersacher Wraths Achillesferse sein ...


meine Meinung: Teil 23 und 24 sind wieder eine zusammenhängende Geschichte, man sollte also davor Band 23 gelesen haben.
Mit diesem Band geht die Geschichte um Beth und Wrath weiter - die Glymera versucht mit aller Macht, Wrath als König abzusetzen, und es scheint, als würde alles verloren gehen. Doch sie haben nicht mit Beth gerechnet, die zwar einerseits Wraths Achillesferse ist, andererseits aber - auch dadurch, dass sie zur Hälfte Mensch ist und nicht schon seit Jahrhunderten in der Tradition der Vampire verwurzelt ist - eine Idee hat, wie doch alles noch gerettet werden kann.

Dieser Band konnte mich wiederum vollends überzeugen. Auch die Handlung um die anderen Nebencharaktere wird weiter gesponnen, und im Gegensatz zu Band 23 kommen auch die Black Dagger ein wenig mehr zum Zug. Im Gegensatz zu recht vielen Rezensionen, die bekritteln, dass immer mehr Charaktere beschrieben werden außer den Black Dagger, gefällt mir das aber doch sehr gut, denn man kann ja nicht ewig und drei Tage immer nur Geschichten um die selben Personen spinnen, und ich finde nicht, dass der Autorin hier die Luft ausgegangen ist, sondern, dass die Geschichte sich einfach in andere Richtungen weiter entwickelt. Ich bin jedenfalls sicher, dass man noch mehr von Trez und iAm, Assail und Sola, Xhor und Layla lesen wird. 

Einziger (kleiner) Kritikpunkt: Die Handlung am Schluss lief viel zu schnell ab. Da waren gerade noch Probleme, die dann innerhalb von ein paar Absätzen, bevor das Buch zu Ende ist, gelöst wurden. Das bin ich von der Autorin nicht gewöhnt. Dafür gebe ich einen halben Punkt Abzug.

Alles in allem war das wiederum ein Buch von J.R. Ward, das mir sehr gut gefallen hat. Ich freue mich schon auf die Folgebände.







Dienstag, 23. Februar 2016

"Black Dagger Band 23 - Nachtherz" von J.R. Ward



Inhalt: 
Die schöne Vampirin Beth Randall wusste schon immer, dass es kein Zuckerschlecken sein würde, mit Black Dagger-Anführer Wrath, dem König aller Vampire, verheiratet zu sein. Aber ihre Liebe zu ihm war stärker, und so herrschen sie nun Seite an Seite. Doch den Feinden der Black Dagger ist jedes Mittel recht, um das Königspaar vom Thron zu stürzen: Sie schmieden eine gefährliche Intrige, die nicht nur Wrath‘s Herrschaft, sondern auch seine Beziehung zu Beth beenden könnte ...


meine Meinung: 
Mehr als ein Jahr war vergangen, seit ich Band 22 gelesen hatte, und daher freute ich mich sehr, als ich über die Verlagsgruppe Randomhouse Band 23 anfordern durfte. 

Es hat ein wenig gedauert, bis ich wieder in der Geschichte war und die Erinnerung wieder da war, wer mit wem zusammen ist, und was im letzten Band passiert war. Aber danach bin ich gleich wieder in die Handlung eingetaucht, auch aufgrund des wie immer spannenden und flüssigen Schreibstils. 

Für die, die die Serie nicht kennen und noch lesen möchten - Achtung, ab hier gibt es Spoiler zu den Vorbänden! Wer die Serie lesen möchte, muss unbedingt mit Band 1 beginnen, da es pro zwei Bänden zwar jeweils bestimmte Hauptpersonen gibt, nebenbei jedoch auch immer die Handlung weitergeführt wird. 

Hier geht es um Wrath und Beth. Wrath – nun vollständig erblindet - ist voll mit den verhassten Regierungsgeschäften eingespannt und die beiden finden kaum mehr Zeit füreinander und leben mehr nebeneinander als miteinander. Obwohl beide damit unglücklich, schaffen sie es doch nicht, darüber zu reden und das Problem wieder aus der Welt zu schaffen. 

Gleichzeitig laufen nebenbei Handlungsstränge um Sola und Assail, Trez und iAm, sowie Xhor und seine Kumpane sowie Layla weiter. Es geht hier also nicht nur alleine um Wrath und Beth, was die Spannung zwar schon gesteigert hat, aber mir hat gefehlt, von den anderen Brüdern zu lesen, die immer nur nebenbei erwähnt werden. 

Trotzdem hat es auch dieser Band wieder geschafft, mich zu fesseln und in die Handlung zu ziehen, und ich habe das Gefühl, dass sich diese Serie immer mehr zu einer richtigen Saga entwickelt, in die immer mehr Personen eingespannt werden - es geht hier nicht mehr nur um die Black Dagger, sie sind zwar der Kern, aber rundherum tauchen immer mehr Personen auf, die die Handlung mit beeinflussen, und bei denen es genauso spannend ist zu beobachten, wie sie sich als Charakter in die Geschichte einfügen und entwickeln. 

Von mir gibt es jedenfalls wieder eine Leseempfehlung.