Sonntag, 20. Dezember 2015

"Ihm ergeben" von Sylvia Day



Ich bedanke mich beim bloggerportal sowie beim Heyne-Verlag für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplares.


Inhalt: 

London, 1780. Die junge und schöne Amelia Benbridge ist verlobt mit Lord Ware. Auf einem festlichen Ball sieht sie einen Mann mit weißer Maske, der sie fasziniert, und wider besseren Wissens folgt sie ihm in den dunklen Park des Anwesens. Er stellt sich als Graf Montoya vor, und die Anziehung zwischen den beiden ist unmittelbar und überwältigend. Doch er scheint ein dunkles Geheimnis vor ihr zu verbergen. Und Amelia ist vergeben ... (Quelle: bloggerportal)

meine Meinung:

Das Buch ist die Fortsetzung von "Spiel der Leidenschaft", in der es um Amelias Schwester Maria ging.

Leider konnte mich auch dieses Buch nicht vollends fesseln. Man weiß relativ schnell, wer der geheimnisvolle Graf Montoya ist, und wer den Vorband kennt, wusste es schon mit Beginn des Romans. Und obwohl das oft kein Hinderungsgrund ist, um trotzdem eine spannende Geschichte zu gestalten, hat dies hier leider nicht so gut geklappt.

Die Handlung zieht sich etwas, es tut sich nicht wirklich viel, als dass der Graf den besten Zeitpunkt abwartet, um ihr zu sagen, wer er wirklich ist. Die gesamte Geschichte hätte gut mehr Spannung vertragen können, und ich habe zeitweise einige Absätze sogar überflogen, um schneller weiterzukommen.

Auch die Charaktere waren für meinen Geschmack nicht so gut ausgearbeitet, sodass ich keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen und mich in sie einfühlen konnte.

Schön war lediglich das Wiedersehen mit Maria und Christopher.

Leider war dies also nicht das, was ich mir erwartet hätte, und wenn mich schon der Vorband nicht ganz fesseln konnte, hat es dieser hier noch weniger geschafft.




Samstag, 19. Dezember 2015

"Spiel der Leidenschaft" von Sylvia Day




Ich möchte mich beim Bloggerportal und dem Heyne-Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares bedanken.





Inhalt: Maria Winter ist jung, reich und schön. Trotzdem wird sie die »eiskalte Witwe« genannt, denn ihre beiden Ehemänner starben einst unter mysteriösen Umständen. Es hält sich das hartnäckige Gerücht, dass Lady Winter an ihrem Tod nicht ganz unschuldig ist. Tatsächlich treibt aber ihr Stiefvater Lord Welton ein perfides Spiel mit ihr. Als er Lady Winter auf den Piraten Christopher St. John ansetzt, der die Todesfälle undercover aufklären soll, stimmt sie widerwillig zu. Doch schon bei ihrer ersten Begegnung spürt sie ein nie gekanntes Verlangen ... (Quelle: bloggerportal)



meine Meinung: Ich kannte bisher von Sylvia Day lediglich die "Crossfire"-Reihe, die mir sehr gut gefallen hatte. Deshalb war ich nun umso neugieriger auf diese Geschichte, die etwa 250 Jahre davor spielt.


Sylvia Day hat auch hier einen wirklich guten und flüssigen Schreibstil, der es leicht macht, sich in die Handlung und die darin vorkommenden Personen einzufinden.


Die Charaktere sind gut beschrieben, und ich mochte sowohl Maria als auch Christopher. Beides sind starke unabhängige Persönlichkeiten, denen es schwer fällt, anderen zu vertrauen. Es gibt immer wieder Verwicklungen in der Handlung, durch die die Geschichte nicht vorhersehbar ist. Es ist amüsant zu beobachten, wie sowohl Maria als auch Christopher umeinander herumschleichen und ihre steigende Zuneigung zueinander mit Wachsamkeit und Misstrauen beobachten. 

Es gibt einige prickelnde, manchmal auch etwas derbe Erotikszenen, die allerdings zu der Gesamtgeschichte gepasst haben.


Das Buch ist in sich abgeschlossen, wer aber die richtige Reihenfolge mag, sollte mit diesem beginnen, und danach "ihm ergeben" lesen, wo es um Marias Schwester geht.

Von mir gibt es 4 Sterne für die Geschichte, die wirklich gut geschrieben ist, allerdings fehlte mir der kleine Funken, der mich dazu reizt, das Buch nochmals lesen zu wollen, weil es mir so gut gefallen hat.




Donnerstag, 17. Dezember 2015

"Das Schönste kommt zum Schluss" von Monica McInerny

Ich möchte mich beim Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares bedanken.


Inhalt:
Seit 30 Jahren verschickt Angela Gillespie eine Weihnachtsbotschaft, in der sie von ihrer Familie und dem Leben auf der Errigal Farm im australischen Outback berichtet. Jedes Jahr ist der Brief voll Lob und Liebe. Doch dieses Jahr schreibt sich Angela all ihren Frust von der Seele – sagt zum ersten Mal die Wahrheit: Sie ist sicher, ihr Mann hat eine Affäre, ihre drei Töchter bekommen einfach nichts gebacken, und ihr kleiner Sohn spricht irritierenderweise nur noch mit seinem imaginären Freund. Durch einen dummen Zufall wird die E-Mail an Angelas gesamten Verteiler geschickt, und das Chaos bricht aus ... (quelle: bloggerportal)

Das Cover gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut, es ist ansprechend gestaltet und macht Lust darauf, im Buch zu blättern und sich ein wenig einzulesen.

Meine Meinung: Ich kannte bisher noch keine Bücher von Monica McInerney.
Ich hatte mir auf Grund der Kurzbeschreibung eine Geschichte erwartet, die durch das durch den Weihnachtsbrief entstandene Chaos auch mit Witz aufwartet, das war jedoch nicht der Fall.

Viel mehr hat man hier ein Buch, das von einer Frau erzählt, die seit über 30 Jahren verheiratet ist, und die das Gefühl hat, dass ihr etwas fehlt. Ihr Mann zieht sich von ihr zurück und kniet sich immer mehr in die Ahnenforschung seiner Familie, die ursprünglich aus Irland kommt. Die Zwillinge Genevieve und Victoria sind bereits erwachsen und schon lange ausgezogen, auch die jüngere Tochter Lily wohnt nicht mehr daheim. Nur ihr jüngstes Kind, Ig, wohnt mit seinen 10 Jahren noch zuhause, macht ihr allerdings durch seinen imaginären Freund Sorgen. Angela schreibt sich ihren ganzen Frust, der sich über die Jahre aufgestaut hat, in einem Brief von der Seele. Durch einen blöden Zufall landet dieser Brief, den sie nur für sich geschrieben hatte, jedoch beim gesamten Verteiler des jährlichen Weihnachtsbriefes. So führt der Brief dazu, dass die gesamte Familie reflektiert und jeder einzelne durch die ihn betreffenden Kapitel gezwungen ist, sich selbst ein wenig an der Nase zu nehmen und nachzudenken, was man ändern könnte. Durch einen Unfall Angelas ist die Familie weiters gezwungen, zusammenzurücken, um gemeinsam durch die Zeit nach den Unfall zu kommen. So schafft der Unfall, was all die Jahre davor nicht geschafft wurde - die Familie kommt zusammen und sie müssen miteinander reden und sich mit ihren Problemen auseinandersetzen.

Durch Angelas Schilderungen erfährt man vom Leben der gesamten Familie. Kapitelweise wird jeweils auch aus der Sicht der Kinder und Nick, ihrem Ehemann, erzählt. So erhält man einen sehr guten Einblick in die wirklich gut gezeichneten einzelnen Charaktere, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist gut nachvollziehbar, wie Angelas seelischer Zustand ist, und durch die Erzählungen der anderen kann man auch gut mitbekommen, wie ihr Umfeld Angelas Zustand sieht. Es gab nicht einen Teil in der Handlung, der für mich unglaubwürdig gewesen wäre. Vielmehr hat man durch die ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Personen das Gefühl, es handle sich hier um die Familie von nebenan.

Es ist eine ruhige Geschichte, manchmal war sie mir allerdings ein klein wenig zu traurig, und ich habe auch ein wenig länger gebraucht, um mich einzulesen. Es ist aber trotzdem ein wirklich lesenswerter Roman, der, sobald man sich eingelesen hat, richtig Spaß zu lesen macht und mit dem man immer weiter in die Geschichte der Familie Gillespie eintauchen kann.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung.








Sonntag, 29. November 2015

"Royal Passion" von Geneva Lee

Wieder habe ich ein Buch ausgelesen - es ist der erste Teil einer Trilogie.


Das Buch erscheint am 14.12.2015 und ich bedanke mich beim Bloggerportal für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplares.




Inhalt: Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy …
Dieser Mann ist gefährlich, in ihm lauern Abgründe, die Clara ins Verderben stürzen können. Ist Clara dieser magischen Anziehungskraft gewachsen? (Quelle: bloggerportal)


meine Meinung:

Mir hat das Buch im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig, und dadurch steigt man von der ersten Seite in die Geschichte ein, und die gesamte Handlung war schlüssig und nachvollziehbar geschildert, was es leicht gemacht hat, sich in die Charaktere einzuleben.

Clara war mir als Charakter sehr sympathisch, bei der sich im Laufe der Geschichte herausstellte, dass sie wirkliche Tiefen hat, und keinesfalls eine oberflächliche Person ist, sondern mit Dämonen aus ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat. Sehr gut hat mir an ihr gefallen, dass sie eine junge Frau ist, die sich nicht alles vorschreiben lässt und ihre eigene Meinung vertritt.

Alexander ist ein zerrissener Typ, der Clara mehrmals vor sich warnt und immer wieder versucht, sie von sich zu stoßen, aber im Endeffekt ihr nicht widerstehen kann. Es ist sehr gut beschrieben, wie er sich mit der Zeit immer mehr öffnet und versucht, seine Dämonen zu bekämpfen.

Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben, und besonders Claras Freundin Belle fand ich einfach toll.

Was mir aufgefallen ist, dass teilweise in der Handlung recht klar erkennbare Parallelen zu Shades of Grey bestanden (und damit meine ich nicht in den Erotikszenen, sondern die Handlung selbst) - und das fand ich nicht notwendig, denn die Autorin hat durchaus das Zeug, eine Geschichte zu schreiben, die keine Ähnlichkeiten zu anderen Büchern aufweisen muss. Trotzdem konnte mich die Handlung auf Grund des flüssigen Schreibstils und einiger unvorhergesehener Wendungen trotzdem bis zum Schluss fesseln, auch wenn für meinen Geschmack ein wenig mehr Romantik und ein bissl weniger Düsternis gehört hätte.

Aber es ist durchaus ein Buch, das mich neugierig auf die noch kommenden beiden Teile gemacht hat.



Sonntag, 22. November 2015

"Fallen Angels 6 - die letzte Schlacht"

Gerade habe ich mein nächstes Buch beendet, auch diesmal mit Dank an das Bloggerportal für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars.


Inhalt: Der Kampf zwischen Engeln und Dämonen geht in die letzte Runde – das atemberaubende Finale der Bestsellerserie

Seit Anbeginn der Zeit herrscht Krieg zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Nun wurde ein gefallener Engel dafür auserwählt, den Kampf ein für alle Mal zu entscheiden. Sein Auftrag: Er soll die Seelen von sieben Menschen erlösen. Sein Problem: Ein weiblicher Dämon macht ihm dabei die Hölle heiß . . . 

Über fünf Runden hinweg haben der raubeinige Engel Jim Heron und die teuflisch attraktive Dämonin Devina ihren Kampf um das Schicksal der Welt ausgetragen. Fünf Seelen sind bereits ihrer Bestimmung zugeführt worden und genießen entweder die Wonnen des Paradieses oder erleiden Höllenqualen in Devinas Seelenbrunnen. Doch nun geht es in die letzte, alles entscheidende Runde: Wer die nächsten beiden Seelen gewinnt, hat die Herrschaft über die Welt errungen. Nun entscheidet sich, ob die Menschheit in ewigem Licht leben oder in die dunklen Tiefen der Hölle hinabgestürzt werden wird. Allerdings scheinen die Chancen für Jim Heron schlecht zu stehen: Er verliert einen Verbündeten nach dem anderen, und Devina versucht, ihn erneut um den Finger zu wickeln. Doch dieses Mal hat er seine geliebte Sissy an seiner Seite – die Frau, für die er sogar das Paradies aufgeben würde. (Quelle: amazon)


meine Meinung:

Ich lese die Bücher von J.R. Ward sehr gerne, die auch die Black Dagger-Reihe geschrieben hat.

Diese Serie hier ist mit 6 Bänden sehr kurz, und obwohl sie eine komplett andere Thematik hat als die Black Dagger-Serie, die bereits über 20 Bände hat, hat sie mich genauso gut unterhalten.

Es geht hier also in die letzte Runde um den Kampf der Seelen - und der hat es in sich. Jims Liebesleben wird hier endlich mal auch behandelt, und Sissy lenkt ihn dadurch wiederum sehr ab und zeigt ihm andererseits auch, wofür es sich wirklich lohnt zu kämpfen. 

Der Erzengel Nigel wird aus dem Fegefeuer befreut, und auch die Dämonin Devina lässt ihr komplettes Repertoire an Tricks spielen, derer sind nicht wenige.

Mir hat das Buch noch am besten von allen gefallen. Der Schreibstil ist wie immer fesselnd und spannend, und ich wurde richtig in die Handlung hineingezogen und habe die halbe Nacht durchgelesen.

Es gab immer wieder Drehungen in der Handlung, sodass bis zum Schluss nicht vorhersehbar war, was als nächstes passieren wird, und sowas liebe ich wirklich, wenn die Spannung bis zum Schluss erhalten bleibt.

Dank des guten Schreibstils kann man sich so richtig in die Charaktere hineinleben, und es stellt sich heraus, dass auch Sissy eine große vorbestimmte Rolle in der ganzen Geschichte spielt und ich mochte sie wirklich gerne, als sie sich im Laufe der Handlung zu einer starken Frau entwickelte.

Alles in allem also eine Buchserie mit einem für mich voll passenden und befriedigenden Ende.




Samstag, 21. November 2015

Winterglück



Heute möchte ich euch gerne ein Buch vorstellen, das ich dank dem Bloggerportal das Glück hatte, als Rezensionsexemplar zu erhalten:




Inhalt: Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen, um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed & Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft … (Quelle: bloggerportal)

meine Meinung: Mir hat das Buch gut gefallen. Die Geschichte verläuft in drei Erzählsträngen - Jo Marie, Abby und Joshua.

Der Schreibstil ist flüssig, und man findet sich rasch in die Geschichte ein. Man lernt Jo Marie Rose kennen und erfährt durch Rückblicke in die Vergangenheit, was mit ihrem Mann passiert ist. Gleichzeitig erzählen Abby und Joshua ihre eigene Geschichte - sie haben beide ein schweres Päckchen zu tragen und sind nur ungern in ihre Heimatstadt zurückgekehrt. Und obwohl man recht bald weiß, wie das Wochenende für die beiden enden wird, ist es trotzdem einfühlsam und spannend erzählt. Auch bei Abby und Joshua gibt es Einblicke in ihre Vergangenheit. 

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man diese Einblicke meiner Meinung nach in einer anderen Schriftart, oder kursiv, oder so ähnlich, machen hätte sollen, denn so gab es manchmal Sprünge in der Geschichte, die nicht gleich als Erzählung aus der Vergangenheit ersichtlich waren.

Ansonsten war es ein Buch, das mir gut gefallen hat, wenn es auch ein klein wenig zu traurig für meinen Geschmack war. Ich wusste auch nicht, dass es hier Fortsetzungen gibt, von daher war ich ein wenig überrascht, dass Jo Maries Geschichte hier nicht endet. 







Freitag, 6. November 2015

75 Jahre

... so alt wurde mein Papa im Oktober. Und ein besonderer Geburtstag verlangt natürlich auch nach einem besonderen Geschenk :-)

Nachdem ich meiner Mama bereits einen Quilt genäht hatte, war es klar, dass auch mein Papa einen bekommen sollte - einen schön großen, damit er sich so richtig reinkuscheln kann.


Ich hatte schon vor längerem ein Foto dieses Quilts gesehen, und er hat mir damals so gut gefallen, dass ich genau die gleichen Stoffe gekauft habe.

Groß ist er auch - etwa 1,60 x 2,20 m 

Das erste Mal habe ich Fleece für die Rückseite verwendet, und ich muss sagen, es ging sehr gut zu vernähen, besser als ich dachte.


Einen passenden Polster hat er natürlich auch noch bekommen:


Er hatte große Freude damit, und reinkuscheln kann er sich auch - er liegt auf einer Hälfte und schlägt dann die andere über sich zusammen ;-)